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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

der ;camzilla, Inhaber: Jens Beilfuss, Bergstraße 21, 59846 Sundern

1. Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Geschäftsbeziehungen zwischen ;camzilla (nachfolgend „Auftragnehmer“) und dem Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“), sowohl gegenüber Unternehmen (B2B) als auch Verbrauchern (B2C) im Sinne von § 13 BGB.

(2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Auftragnehmer hat ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

2. Vertragsgegenstand und Leistungsbeschreibung

(1) Der Auftragnehmer erbringt Dienstleistungen in den Bereichen:

(2) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen individuellen Angebot des Auftragnehmers. Mündliche Nebenabreden bedürfen der schriftlichen Bestätigung.

(3) Soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, werden sämtliche Arbeitsergebnisse (Skripte, Plug-ins, Zeichnungen, 3D-Modelle) als Open-Source-Lösungen unter einer geeigneten Open-Source-Lizenz (z. B. MIT, GPL, Apache 2.0) bereitgestellt. Die konkrete Lizenz wird im Einzelfall vereinbart.

3. Vergütung und Zahlungsbedingungen

(1) Die Vergütung richtet sich nach dem jeweiligen individuellen Angebot des Auftragnehmers.

(2) Die Zahlungsweise (Vorkasse oder Rechnung nach Leistungserbringung) wird je nach Auftragsgröße und -art individuell vereinbart.

(3) Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.

(4) Der Auftragnehmer ist Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG. Die Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen.

4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

(1) Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Daten und Unterlagen rechtzeitig und vollständig zur Verfügung.

(2) Verzögert sich die Leistungserbringung aufgrund fehlender oder unvollständiger Mitwirkung des Auftraggebers, verlängern sich vereinbarte Fristen entsprechend.

5. Prüfpflicht des Auftraggebers

(1) Sämtliche vom Auftragnehmer bereitgestellten Skripte, Plug-ins, technischen Zeichnungen, 3D-Modelle und sonstigen Arbeitsergebnisse sind vor dem produktiven Einsatz durch den Auftraggeber eigenverantwortlich auf Fehlerfreiheit, Vollständigkeit und Eignung für den vorgesehenen Einsatzzweck zu prüfen.

(2) Der Auftraggeber ist verpflichtet, vor dem Einsatz von Skripten und Automatisierungslösungen geeignete Sicherungsmaßnahmen (z. B. Backups, Testumgebungen) durchzuführen.

6. Haftung

(1) Der Auftragnehmer haftet – soweit gesetzlich zulässig – nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

(2) Bei einfach fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung des Auftragnehmers auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Die Haftung für mittelbare Schäden, insbesondere entgangenen Gewinn, Produktionsausfälle, Datenverluste oder Schäden an Systemen des Auftraggebers, ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.

(4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie bei zwingender gesetzlicher Haftung (z. B. nach dem Produkthaftungsgesetz).

(5) Open-Source-Software und -Komponenten werden ohne Gewährleistung bereitgestellt, soweit dies mit der jeweiligen Open-Source-Lizenz vereinbar ist.

7. Gewährleistung

(1) Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen nach dem aktuellen Stand der Technik und mit der gebotenen fachlichen Sorgfalt.

(2) Mängel sind dem Auftragnehmer unverzüglich schriftlich anzuzeigen. Der Auftragnehmer ist zur Nacherfüllung berechtigt.

(3) Bei Open-Source-Leistungen richtet sich die Gewährleistung nach den Bedingungen der jeweils vereinbarten Open-Source-Lizenz.

8. Nutzungsrechte

(1) Der Auftragnehmer räumt dem Auftraggeber an den erstellten Arbeitsergebnissen die im jeweiligen Vertrag vereinbarten Nutzungsrechte ein.

(2) Soweit nicht anders vereinbart, verbleiben sämtliche Urheberrechte beim Auftragnehmer. Die Bereitstellung unter einer Open-Source-Lizenz bleibt hiervon unberührt.

9. Datenschutz und Vertraulichkeit

(1) Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere der DSGVO. Einzelheiten sind in der Datenschutzerklärung geregelt.

(2) Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen und Betriebsgeheimnisse der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.

10. Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

(2) Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis der Sitz des Auftragnehmers (Sundern).

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

Stand: Juli 2026